1. Eintritt frei
Vortrag

Mapping the Archive

Im Rahmen ihres Vortrags am 27.6. wird Natalie Keppler auf das Projekt und die hybride Archivinstallation Mapping the Archive eingehen, die vom 17. Mai bis 11. Juni in der daadgalerie in Berlin zu sehen ist.

 

Natalie Keppler ist Kuratorin, Programmdramaturgin und Autorin für die performativen, visuellen und diskursiven Künste in Berlin. Als Kunsthistorikerin, Theater- und angewandte Kulturwissenschaftlerin und Fulbright-Stipendiatin forschte sie an der City University New York und am Getty Institute, Los Angeles. Im Jahr 2016 war sie Curatorial Fellow für plugin, gefördert von der Europäischen Union.

Ihre Forschungsinteressen als Kuratorin liegen in künstlerischen Strategien der Wiederholung und Erinnerung in der bildenden und darstellenden Kunst und deren Display. 2018 bis 2020 kuratierte sie eine monatliche Reihe von audiovisuellen Performances, Screenings und Gesprächen im Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin. Als unabhängige Kuratorin arbeitete sie mit dem Institut für Raumexperimente, Kunstmuseum Arnheim, den Berliner Festspielen, dem Goethe-Institut USA und Südostasien, der TBA21-Akademie, der Kulturakademie Tarabya, der Kunsthalle Bern, dem Migros Museum Zürich und Künstler*innen wie Julien Charrière, Kerstin Cmelka, Keren Cytter, Guerreiro Do Divino Amor, Cevdet Erek, Renée Green, Irena Haiduk, Hanne Lippard, Rainer Kohlberger, Sung Tieu, Daniel Theiler, Samson Young, Som Supaparinya, Isabel Lewis.

Als Teil des Teams des Berliner Künstlerprogramm des DAAD hat sie multidisziplinäre Festivals co-kuratiert und ist derzeit Leiterin des Projekts "Performing the Archive", das sich mit der Digitalisierung, Aktivierung und Vermittlung des audiovisuellen Archivs des Programms beschäftigt.

Am 27.6. wird Natalie Keppler auf das Projekt und die hybride Archivinstallation Mapping the Archive eingehen, die vom 17. Mai bis 11. Juni in der daadgalerie in Berlin zu sehen ist.

Mapping the Archive versammelt Ansichten aus dem digitalisierten Bild- und Tonarchiv und markiert auf einer Karte Berlins jene Orte und Nicht-Orte, mit denen sich die Fellows während ihres Aufenthaltes in den 1980er und 90er Jahren beschäftigt haben. Das Projekt setzt sich fortlaufend mit der Entdeckung von Beziehungsgeflechten, Orientierungen und Bewegungen der Fellows durch Berlin in einer Zeit des Umbruchs auseinander. 

Der Vortrag findet in Kooperation mit der Freie Kunst Lecture Series der Bauhaus-Universität Weimar im Rahmen des POWER HOUSE Begleitprogramms statt und ist kostenfrei und für alle öffentlich zugänglich.

Sonderausstellung „Faust“ im Schiller-Museum

Schillerstraße 12
99423 Weimar

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Vorhaben der Klassik Stiftung Weimar werden gefördert durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und den Freistaat Thüringen, vertreten durch die Staatskanzlei Thüringen, Abteilung Kultur und Kunst.